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WDR Lehrstellenaktion

Wenn es nichts kostet, ist es auch nichts wert - für die Online-Bewerbung gilt das nicht. Wer sich beispielsweise bei einem IT-Unternehmen bewirbt, sollte das sogar tunlichst online machen, und auch in der Medienbranche kann das besser ankommen. Wenn ein kleiner Handwerksbetrieb aber eine Webpräsenz hat, aus der du bereits erkennen kannst, dass online nicht so viel läuft - schick besser eine schriftliche Bewerbung!
Am besten klärst du im Vorfeld der Bewerbung ab, welche Art der Kontaktaufnahme das Unternehmen bevorzugt. Manche wollen lieber eine Kurzbewerbung, bei der du deinen Lebenslauf im Anhang schickst und anbietest, weitere Unterlagen per Post zu senden. Andere bevorzugen es, sämtliche Unterlagen per Mail zu bekommen. Manche Unternehmen stellen auch eigene Bewerbungsformulare auf ihre Seiten, die du ausfüllst und übers Netz verschickst. So oder so gelten diese Tipps:
-Anlagen: Den Lebenslauf und andere Anlagen solltest du als Dateinanhänge schicken.
-Ansprechpartner: In deinem eigenen Interesse solltest du dir die Mühe machen, den richtigen Ansprechpartner und seine E-mail-Adresse ausfindig zu machen - sonst kommt die Bewerbung an Sammelstellen wie info@provider.de oder kontakt@provider.de nie bei der richtigen Person an!
-Bewerbungsformular: Wenn die Firma ein eigenes Formular einstellt, solltest du das verwenden.
-Betreffzeile: Gib am besten die Stellenanzeige (einschließlich Kennziffer) an, auf die du dich bewirbst. Beispiel: Bewerbung um eine Lehrstelle als Industriekauffrau- Kennziffer IK/795. Wichtig: Verwende in der Betreffzeile keine Umlaute oder Sonderzeichen, da diese beim Empfänger häufig nicht korrekt dargestellt werden können.
-Fehler: Achte darauf, genauso sorgfältig zu formulieren, wie bei einer schriftlichen Bewerbung! Auch wenn sich der Hinweis auf zu vermeidende Kaffeeflecken erübrigt - Rechtschreib- und Grammatikfehler solltest du auch in der Mail unterlassen.
-Foto: Grundsätzlich gilt dasselbe wie bei der schriftlichen Bewerbung (LINK) - nur dass du das Foto hier am besten im jpeg-Format verschickst, und zwar entweder rechts oben im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt (im pdf-Format) - nicht separat und nicht größer als 60 KB.
-Formate: Bei den Dateianhängen (Attachments) ist es besonders wichtig, dass sie von jedem Mailprogramm gelesen werden können. Deshalb sollten Textdokumente nur in heute üblichen und lesbaren Formaten, wie "txt", "doc", "pdf" bzw. "rtf" versendet werden.
-Formatierung: Schicke die Bewerbung nach Fertigstellung zunächst an dich selbst oder an eine Person deines Vertrauens. So kannst du überprüfen, wie die Mail beim Personalchef ankommen würde, und ob sich eventuell Formatierungen ungünstig verändert haben.
-Gescannte Dokumente: Sollten auf jedem Bildschirm gut lesbar sein.
-Individualität: Nur weil's so einfach ist, solltest du nicht der Versuchung erliegen, die selbe Mail an den großen Verteiler aller für dich interessanten Firmen zu schicken.
-Veränderbarkeit: Bei Lebensläufen und sonstigen Anlagen ist es sinnvoll, die Textdokumente in pdf- Dateien umzuwandeln, weil sie dadurch nachträglich nicht mehr verändert werden können.
-Volumen: Insgesamt sollte die Email-Bewerbung nicht größer sein als 1 MB, sonst dauert das Öffnen zu lange.
-Viren: Du solltest dich vergewissern, dass dein Computer virenfrei ist, bevor du dich online bewirbst!
-Zippen: Dateiformate (z.B. umfangreiche Bilddateien), die vom Empfänger erst aufwändig "entpackt" werden müssen, tragen nicht unbedingt zum Erfolg deiner Bewerbung bei. Gescannte Fotos und Zeugnisse sollten unbedingt auf eine minimale Dateigröße komprimiert werden, so dass die Bildqualität dennoch optimal ist.