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Donnerstag, 11.03.2010

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WDR Lehrstellenaktion

Lehrstellenaktion 2009

Starke regionale Unterschiede prägen Ausbildungsmarkt 2009

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in diesem Jahr trotz der schwierigen konjunkturellen Situation entspannt. Grund dafür sei vor allem der erhebliche Bewerberrückgang, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. In Nordrhein-Westfalen ist die Lage am Ausbildungsmarkt etwas schlechter als im bundesweiten Durchschnitt.

Frau vor dem Logo der Arbeitsagentur; Rechte: dpa

Zwar macht sich auch in Nordrhein-Westfalen der demografische Wandel bemerkbar. Doch fällt er hier deutlich geringer aus: Während die Zahl der Bewerber in Deutschland um 14 Prozent zurückgegeangen ist, sind es in Nordrhein-Westfalen nur sieben Prozent. Das könnte auch einer der Gründe sein, warum es zwischen Rhein und Weser nach wie vor mehr unversorgte Bewerber als unbesetzte Stellen gibt. Trotzdem ist auch in NRW die Lehrstellenlücke kleiner geworden: 2.940 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sind rund 30 Prozent weniger als im Jahr 2008. Dem gegenüber gibt es es in NRW noch 2.260 unbesetzte Stellen.

Zum Anhören

  • Audio: Nordrhein-Westfalen schlechter als Bundesdurchschnitt
    Ein Beitrag von Christoph Löhr im WDR 2 Nachrichtenmagazin (13.10.09)

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  • Audio: Weniger Schulabgänger, entspannte Lage in einigen Regionen von NRW
    Till Opitz berichtete in 1LIVE Adrian Pflug und Bella Lesnik (13.10.09)

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Deutliche regionale Unterschiede

Auffällig ist vor allem der regionale Unterschied bei den Ausbildungsangeboten. Während sich in Ostwestfalen Lippe im Durchschnitt sechs bis sieben, in Duisburg sogar rund acht Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bewerben, ist die Lage im südlichen Rheinland genau umgekehrt: Auf sieben unbesetzte Lehrstellen kommt in Köln zum Beispiel nur ein Bewerber.

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  • Audio: Lehrstellenbilanz fällt positiv aus.
    Was kann man tun, wenn man noch keinen Ausbildungsplatz hat?

    Ein Beitrag von Heino Streier im WDR 2 Mittagsmagazin (13.10.09)

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  • Audio: Demographischer Wandel rettet Ausbildungsmarkt
    Heino Streier im Gespräch mit Jörg Brunsmann in WDR 5 Profit (13.10.09)

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Schulabgänger sollen Umzugshilfen und andere Unterstützungen nutzen

Deshalb forderte Christiane Schönefeld von der Regionaldirektion der Arbeitsagentur Schulabgänger auch zu höherer Flexibilität auf: "Wir unterstützen Jugendliche auch finanziell, wenn sie sich entscheiden, für die Ausbildung umzuziehen," sagte Schönefeld in Düsseldorf. Interessierte sollen sich an ihre örtliche Arbeitsagentur wenden. Freie Ausbildungsplätze gibt es noch in vielen Branchen, zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk, im Einzelhandel, aber auch bei Banken und in den medizinischen und pflegerischen Berufen.

DGB warnt vor falscher Beurteilung der Ausbildungsmarktzahlen

Kritik an der Beurteilung der Ausbildungsmarktzahlen kam vom Deutschen Gewerkschaftsbund aus NRW (DGB NRW). Man dürfe die aktuellen Zahlen nicht in zu positivem Licht sehen: "Nur weil sich die Situation am Ausbildungsmarkt im Vergleich zum Vorjahr nicht akut verschlechtert hat, bedeutet das noch lange nicht, dass sie gut ist", warnte Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB NRW.

WDR Lehrstellenaktion im Netz

Zum Angucken

Beiträge in WDR 2 und 1LIVE und WDR 5 und den Lokalzeiten im WDR Fernsehen - Stand 13.10.09

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